In Entwicklungs-, Validierungs- und Freigabeprozessen zählen verlässliche Ergebnisse, kurze Reaktionszeiten und die Fähigkeit, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren.

Als nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiertes Prüflabor stehen wir für Qualität, Kompetenz und Zuverlässigkeit. Unser Ziel ist es, präzise und reproduzierbare Prüfergebnisse bereitzustellen und unsere Kunden bei der effizienten und zuverlässigen Absicherung ihrer Produkte und Komponenten zu unterstützen.

Unser Qualitätsanspruch

Die DIN EN ISO/IEC 17025 definiert die allgemeinen Anforderungen an die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien. Unser QMS basiert auf folgenden Kernprinzipien der Norm:

Technische Kompetenz
Unsere qualifizierten und erfahrenen Mitarbeitenden, sowie kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungen sichern eine fachgerechte Durchführung unserer Prüfungen nach aktuellem Stand von Technik und Normung.

Präzise und zuverlässige Ergebnisse
Durch modernste Prüftechnik, normgerechte oder validierte Prüfverfahren sowie konsequente Qualitätssicherungsmaßnahmen wie die Teilnahmen an Ringversuchen, eine konsequente Prüfmittelüberwachung und DAkkS Kalibrierungen gewährleisten wir genaue, reproduzierbare und verlässliche Ergebnisse.

Unparteilichkeit und Vertraulichkeit
Die Unparteilichkeit unserer Prüfleistungen sowie der Schutz vertraulicher Kunden- und Projektdaten haben für uns höchste Priorität. Unsere Entscheidungen und Ergebnisse sind unabhängig von kommerziellen, finanziellen oder sonstigen unzulässigen Einflüssen.

Kontinuierliche Verbesserung
Durch interne Audits, Managementbewertungen sowie die systematische Auswertung von Erfahrungen und Kundenfeedback entwickeln wir unsere Prozesse kontinuierlich weiter.

Kundenorientierung und Flexibilität
Wir richten unsere Leistungen an den konkreten Anforderungen unserer Kunden aus und entwickeln gemeinsam geeignete Lösungen für anspruchsvolle Prüfaufgaben.

Flex C bei MINZ – mehr Möglichkeiten für Ihre Prüfanforderungen

Mit der Flexibilisierung unseres Akkreditierungsumfangs nach Kategorie C gemäß Urkundenanlage D-PL-18566-01-01 verfügen wir innerhalb des festgelegten Geltungsbereichs über die umfassendste der drei Flexibilisierungskategorien.

Der entscheidende Vorteil: Wir können innerhalb dieses Bereichs schneller und gezielter auf neue oder kundenspezifische Prüfanforderungen reagieren.

Prüfverfahren können bedarfsgerecht angepasst, weiterentwickelt oder neu etabliert werden. Dies umfasst auch qualifizierte Hausverfahren sowie die Berücksichtigung neuer Ausgabestände nicht öffentlich zugänglicher Werksnormen.

Ihr Mehrwert durch Flex C - Damit Ihre Prüfanforderung nicht an einem starren Verfahren scheitert, sondern das Verfahren zu Ihrer Prüfaufgabe passt

Mehr Flexibilität
Prüfverfahren können gezielt an neue Technologien, Produkte und individuelle technische Fragestellungen angepasst werden.

Schnellere Reaktion auf Veränderungen
Geänderte Normen, neue Werksvorgaben und technische Entwicklungen können innerhalb des festgelegten Geltungsbereichs zeitnah berücksichtigt werden.

Individuelle Prüfkonzepte
Wo bestehende Standardverfahren eine Prüfaufgabe nicht ausreichend abbilden, können geeignete Verfahren weiterentwickelt oder neu etabliert werden.

Qualität und Flexibilität vereint
Auch angepasste oder neu etablierte Verfahren werden systematisch qualifiziert und qualitätsgesichert umgesetzt.

Mit unserem Akkreditierungsumfang für elektrotechnische Prüfungen gemäß Urkundenanlage D-PL-18566-01-02 [Flex A] sowie unserer Flexibilisierung gemäß Urkundenanlage D-PL-18566-01-01 [Flex C] verbinden wir ein breites akkreditiertes Prüfangebot mit hoher methodischer Flexibilität.

Wir sind stolz auf diese besondere Leistung und die damit verbundene Anerkennung unserer Kompetenz zur methodischen Flexibilität durch die Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS):


Flex C bedeutet für unsere Kunden mehr Spielraum bei anspruchsvollen Prüfaufgaben, schnellere Reaktionsmöglichkeiten bei neuen Anforderungen und gleichzeitig die Sicherheit eines nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditierten Prüflabors. 


Flexibilisierungskategorien im Überblick

Wie flexibel ein akkreditiertes Prüflabor innerhalb seines Geltungsbereichs auf neue oder veränderte Prüfanforderungen reagieren kann, hängt von der jeweiligen Flexibilisierungskategorie ab. Die drei aufeinander aufbauenden Kategorien unterscheiden sich wie folgt:

Kategorie A – unterschiedliche Ausgabestände
Bereits akkreditierte genormte oder ihnen gleichzusetzende Prüfverfahren können in unterschiedlichen Ausgabeständen angewendet werden.

Kategorie B – zusätzliche genormte Prüfverfahren
Zusätzlich zu Kategorie A können weitere genormte oder gleichzusetzende, öffentlich zugängliche Prüfverfahren innerhalb des definierten Bereichs aufgenommen werden.

Kategorie C – umfassende methodische Flexibilität
Zusätzlich zu den Möglichkeiten der Kategorien A und B können Prüfverfahren innerhalb des festgelegten Bereichs modifiziert, weiterentwickelt oder neu etabliert werden. Dies umfasst auch qualifizierte Hausverfahren sowie neue Ausgabestände nicht öffentlich zugänglicher Werksnormen.

Mit unserer Flexibilisierung nach Kategorie C können wir somit die Möglichkeiten aller drei Kategorien innerhalb des festgelegten Geltungsbereichs nutzen.